Eventbeschreibung

Kann Musik tanzen? Musik an sich kann natürlich nicht tanzen, greift aber dieses Bedürfnis als Attitüde von Bewegung auf und klingt – tänzerisch. So übersetzt der Amerikaner Corigliano die abendliche Stimmung von Tanzveranstaltungen unter einem Gazebo (eine Art Pagodenzelt) in ein rhythmisches musikalisches Feuerwerk. Bartók nimmt sich der Volksmusik an und komponiert eine Suite, die musikalische Typen verschiedener Volksgruppen, wie ungarische, walachische, slowakische oder arabische Arche- typen darstellt. Ravel verschreibt sich ganz dem „Walzerdilirium“, in dem er die rhythmisch-dynamischen Kräfte des Wiener Walzer in der Art eines Derwischtanzes exzessivst durchkomponiert. Eine kleine Verschnaufpause bieten die Rokoko-Variationen für Cello. Tschaikowsky schreibt hier eine romantische Reminiszenz an das „sonnige Genie“ Mozart, das ihn immer „zu Tränen“ rühre. Bricht auch mitunter romantische Schwermut durch, bleibt der Grund- charakter stets heiter, beschwingt und spielfreudig.

VVK Start: 30.12.21

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