Marc-André Hamelin

Paul Dukas: Sonate in es-Moll 

Gabriel Fauré: Barcarolle Nr. 1 in a-Moll op. 26 | Nocturne Nr. 2 in B-Dur op. 33 | Nocturne Nr. 12 in e-Moll op. 107 | Barcarolle Nr. 6 in Es-Dur op. 70

Marc-André Hamelin: Suite à l'ancienne

Er entscheide nicht zwischen „traditionell und exotisch“, so Marc-André Hamelin, der zurecht als einer der bedeutendsten kanadischen Pianisten seit Glenn Gould gefeiert wird. Exzentrik im Auftreten ist ihm fremd – sein Repertoire ist hingegen umso ausgefallener. Zwar liegt ihm auch die Musik etwa von Schubert und Brahms sehr am Herzen, doch mit immenser Neugier entdeckt er für sich und sein Publikum immer wieder ausgefallene und mitunter vergessene Klangkünstler wie Nikolai Kapustin, Leopold Godowsky oder Charles-Valentin Alkan. Bei seinem 18. Auftritt beim Klavier-Festival Ruhr kombiniert er die Klaviermusik von Gabriel Fauré, die Marcel Proust einmal als „berauschend“ beschrieb, mit seiner eigenen Komposition Suite à l'ancienne und Paul Dukas‘ expressiv-virtuoser Sonate, einem wunderbaren Mammutwerk mit unzähligen Referenzen an die großen Meister der Tastenkultur. Für den Preisträger des Klavier-Festival Ruhr 2013, den „Übervirtuosen“, ist dieses anspruchsvolle Programm einmal mehr keine Hürde, sondern geliebte Herausforderung: „Für mich besteht Virtuosität aus einer überlegenen, gesteigerten Verfügungsgewalt über alle Gestaltungsmöglichkeiten.“ Dies wird Marc-André Hamelin auch in Herne wieder unter Beweis stellen.

Termin

26. Mai 2023
20:00 
Uhr
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